Ho-Ho-Hochgenuss

Ho-Ho-Hochgenuss!
27.11.2017

Alles braucht einen Vorlauf, einen Probedurchgang, einen Zwischenstop auf dem Weg zur fertigen Idee.

Für unsere 3 vorginstallierten Sorten haben wir auf die Gelegenheit gewartet, einen kleinen Testlauf zu starten. Weihnachten ist diese Gelegenheit.

Unter dem Motto:

Ho-Ho-Hochgenuss!

Bieten wir uns und Euch erstmals die Möglichkeit, einen vorgemischten Gin bei uns zu bestellen. Mit unserer Kreation aus Tonka-Bohne, Orange, Zimt und Wacholder ist uns ein weihnachtlicher Geniestreich gelungen. Ein extravaganter, leckerer Tropfen der nicht nur nach Gin, sondern auch nach „Abend-am-Kamin“, „Weihnachtsbäckerei-für-Erwachsene“ und „45%-Schneegestöber“ schmeckt. Herrlich! Bei zahlreichen Verkostungen unsererseits ist kein Auge trocken geblieben, Ehrenwort!

Außerdem freuen wir uns, den Gin zum Vorzugspreis von 29,95 Euro anbieten zu können, wir sparen an der hohen Individualisierbarkeit und an der Faltschachtel und geben diese Ersparnis direkt an Euch weiter.

Das Projekt soll bis Januar 2018 laufen und zeigen, ob es einen Markt für Gins gibt, die von uns vorginstalliert worden sind. Langfrisitg soll es Ausschlag darüber geben, ob wir unsere drei Premixxe anbieten wollen und es die Tonka-Bohne vielleicht sogar in unser Sortiment schafft. Außerdem wollen wir Euch ein weiteres Schmackerl nicht vorenthalten: Die Flaschen sollen mit Flaschensiegelwachs weihnachtlich versiegelt werden – ein Gimmick das wir bei unseren individuellen Flaschen nicht einführen wollen, um unserem Design treu zu bleiben.

Falls Interesse an einem Weihnachtsgin mit Weihnachtsetikett und Weihnachtsgeschmack besteht, hier entlang.

Er ist ein geschmackliches, geruchliches und optisches Gedicht. Versprochen: Weihnachtlich-köstlich ist er das ideale Geschenk für Ginfreundinnen und -freunde. Ein Ho-Ho-Hochgenuss!

 

Tag der Arbeit? Wohl eher Monat der Arbeit.

01.05.2017 Tag der Arbeit
Wohl eher Monat der Arbeit…

In den letzten Wochen haben wir intern viel geschafft! Leider kann man nicht aus jeder Teambesprechung und jedem internen Tasting eine Newsmeldung machen, sodass es erst heute wieder an der Zeit ist, den geneigten Ginthusiasten zu informieren.

Hinzu kommt, dass einer unserer dreireunde beruflich für einige Monate nach Berlin muss und plötzlich die Arbeit von 3 Leuten auf nur 4 Schultern liegt.

In den nächsten Wochen können wir endlich unseren Kartenverkauf für unsere Tastings auf der Homepage freischalten. Der Preis wird zwischen 35 und 45 Euro liegen, Gin, 2 Sorten Tonic-Water und eine Mahlzeit während der Pause der ca. 2,5-stündigen Veranstaltung beeinhalten. Wir haben viel über die Probiergins nachgedacht und freuen uns auf Eure Resonanz.

Wir sind einige neue potentielle Zutaten durchgegangen und haben derzeit zwei Favoriten im Auge. Diese müssen allerdings noch letzte Geschmackstests bestehen (Himbeere und Kakao sind leider durchgefallen, aber auch sehr ginuntypisch. Gerade in Kombination mit klassischen Zutaten war hier kaum eine leckere Ginstallation möglich).

Die Einführung eines Gutscheinverkaufes im Februar war unternehmerisch eine großartige Entscheidung, inzwischen werden mehr als 25% der Bestellungen via Gutschein bezahlt. Mit den Eintrittskarten für unsere Tasting wird ein weiterer Verwendungszweck hinzukommen. Wir freuen uns.

Abschließend wünscht Euch das deingin.de Team einen frohen ersten Mai. Wir hoffen, dass Ihr den freien Tag genossen habt. Bildungsauftrag: Wer erfahren möchte, warum er oder sie eigentlich heute frei hat, schaut bitte hier https://de.wikipedia.org/wiki/Haymarket_Riot, informiert sich und würdigt so ein klein wenig diesen geschenkten, freien Tag.

Auf bald!

*psssst* Trinkt mehr Gin!

Nicht so viel!

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Nicht so viel!
Weniger ist eben doch mehr…
02.12.2016

Wir freuen uns, dass der Ginstallateur (bis auf eine Kinderkrankheit – keiner von uns ist Informatiker, das hat sich kurz gerächt – ist aber inziwschen behoben) gut funktioniert und schon einige Bestellungen bei uns eintrudeln.

Das Bestellaufkommen bewegt sich ungefähr in der Größenordnung, die wir erwartet hattten. Mit der Produktion kommen wir also hinterher, keiner ist enttäuscht, keiner ist aber auch völlig euphorisiert. Gutscheine sind häufig nachgefragt, das freut uns besonders. Ein rundum gelungener Start? Kann man wohl so sagen.

Gleichwohl ist uns aufgefallen, dass viele Ginstallateurinnen und Ginstallateure alle 5 Zutatenslots bei der Ginstallation ausnutzen. Das ist zwar erlaubt, wundert uns jedoch ein wenig.
In unserem Guide raten wir eindringlich dazu, bei den ersten Ginstallationen das Zutatenmaximum nicht auszuschöpfen. Erfahrene Ginstallationsmeisterinnen und -meister können zwar 5 Zutaten auswählen, die gut zusammen passen, dürfen aber selbst dann gespannt auf ihr Ergebnis sein! Zu empfehlen sind 2 bis 3 Zutaten (neben Wacholder).

Weniger ist mehr, ein gewisses Auge für die Kombination verschiedender Zutaten ist fast unumgänglich. Das hat mehrere Gründe:

  1. Aromen existieren nicht perfekt differenzierbar nebeneinander, sondern vermischen sich. So kommt es, dass bei vielen Zutaten ein Aromadurcheinander entstehen kann, dass nicht nur undifferenziert schmeckt, sondern auch einen ganz neuen Geschmack ergibt.
  2. Wer eine oder zwei Zutaten wählt, wird nicht enttäuscht: Unser Gin schmeckt durch seinen Alkoholgehalt und die zwangsläufige Zugabe von Wacholder ohnehin schon nach Gin. Weitere Zutaten sind ein Add-on zu diesem Gingeschmack. Wer ginstalliert, will dieses Add-on dann auch schmecken. Je weniger Geschmackswirrwarr in Deinem Gin herrscht, umso eher kannst Du Deine Ginstallation auch wiedererkennen und bist erfreut.

So kommt es, dass wir häufig zu Gins raten, die neben Wacholder NUR Tasmansichen Bergpfeffer enthalten. Das ist schon exotisch und interessant genug.

So kommt es auch, dass wir zu Gins raten, die Holunderbeere und Holunderblüte enthalten. Da kann man sicher sein, dass ein identifizierbarer, deutlicher Geschmack mitschwingt.

Unser Apell für diese Woche: Ginstalliert! Aber Ginstalliert mit Bedacht, wir würden uns sehr freuen.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Schnaps schmeckt ja nach Schnaps!

img_20161018_114156Euer Schnaps schmeckt ja nach Schnaps… Das geht ja gar nicht!
21.10.2016

In den letzten Wochen und Monaten haben wir selbst viel Schnaps getrunken. Wir geben es ja zu.

Genauso häufig haben wir aber (als wir schon etwas weiter mit der Produktentwicklung waren) anderen Leute aus unserem Freundeskreis, vom Fußball, von der Arbeit, vom Handball, aus Studientagen… etc. einen oder mehrere Gins zur Verkostung angeboten.

Vielleicht hatten sich unsere Gaumen aufgrund der intensiven Arbeit an den jeweiligen Rezepturen desensibilisiert. Vielleicht waren wir (und sind wir!) auch viel zu überzeugt von dem Produkt um ein objektives Urteil fällen zu können.

In unserem allerersten Blogbeitrag haben wir schon über das Phänomen der Zitrone berichtet. Also darüber, dass viele Leute anfangs einen Gin wollen, der „wie ein Hendrik´s“ oder „wie ein Bombay“ schmeckt und darüber, dass uns die Zitrone dabei hilft, dieses „Wie-denken“ langsam zu verhindern.

Wir bekommen dann natürlich Feedback (meistens auf eigens entwickelten Bögen) von unseren Testern. Sobald wir signifikante Auffälligkeiten in der Bewertung einzelner Rezepturen feststellen, versuchen wir dem nachzugehen: Schlechte Eigenschaften wollen wir nicht wieder produzieren. Gute Eigenschaften hingegen hervorheben.

Ein Kritikpunkt zu unserem Gin war häufig (nicht immer), dass man deutlich schmecken würde, dass es sich im Alkohol handelt. Kommentare wie „ziemlich stark“, „schmeckt etwas sprittig“ oder „schmeckt ganz schön nach Schnaps!“

Nun was soll man sagen?! Es könnte daran liegen, dass wir Schnaps verkaufen. Dennoch wird der Geschmack nach Alkohol grundsätzlich als Negativum an unserem Produkt empfunden. Hier wollen wir dieser Kritik einmal begegnen:

Unser Produkt hat 45 Volumenprozent, eindeutig handelt es sich nicht um einen Likör oder ein Mixbier. Die Zutaten haben unseren Gin nicht „verlängert“, seinen Alkoholgehalt also nur extrem unwesentlich verändert. Allein vom Alkoholgehalt spielt der Gin, obwohl er noch andere Aromen enthält, in der gleichen Liga wie andere Gins, Wodka oder stärkere Obstbrände.
Dass Dein Gin bei purem Genuss nach Schnaps schmeckt, ist ganz normal.

Wer uns nicht glaubt, der probiert mal andere Ginsorten pur oder erinnert sich an den letzten runden Geburtstag von Onkel Hartmuth, als es Williams Christ gab. Das schmeckt auch nach Alkohol. Der hohe Alkoholgehalt ist kein Mangel, im Gegenteil: Je höher der Alkoholgehalt, desto mehr Aromastoffe können aus Deinen Zutaten gelöst werden, desto weniger Spiritouse brauchst Du um zu mischen, desto besser ist das Getränk für Cocktails geeignet und desto weniger wahrscheinlich bekommst Du Kopfschmerzen.

Anders als Williams Christ (Birne) ist Dein Gin aber longdrinktauglich. Wir raten Dir ausrücklich dazu, Deinen Gin mit Tonic zu trinken. Die Aromen werden dadurch nur unwesentlich überchrieben (nicht mehr als bei anderen Gins auch) und Du wirst Deine Komposition auf jeden Fall wiedererkennen.

Wenn Du also der Meinung bist, dass unser Schnaps zu sehr nach Schnaps schmeckt, versuch Dich zu erinnern, wann Du das letzte Mal ein Tablett Gin-Kurze bestellt hast. Richtig. Noch nie.

Was Dich erwartet

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07.10.2016 Was Dich (beim Auspacken) erwartet…
Unser Lieferumfang

In naher Zukunft kannst Du auf unserer Website www.deingin.de Gin bestellen. Wenn Deine Kreation zusammengestellt ist, produzieren, filtern und versiegeln wir den Gin und er kommt (in der Regel nach 6 Werktagen) zu Dir.

Zum Lieferumfang gehören aber nicht nur 500ml Deines Wunsch-Gins, sondern auch noch ein Paar andere Dinge:

Einerseits bekommst Du von uns Verpackungsmaterial: Deine Flasche steckt in einer Produktverpackung, die Produktverpackung in einer Versandverpackung mit ein wenig Füllmaterial. Wir haben uns große Mühe gegeben, die richtigen Verpackungen auszusuchen. Einerseits möchten wir, dass unser Produkt ansprechend aussieht, auf der anderen Seite darf die Verpackung auch nicht zu teuer sein oder die Umwelt zu stark belasten. Mit fester, schwarzer Pappe und Papierversandkarton haben wir für uns einen guten Weg gefunden, so wenig Plastik wie möglich zu benutzen und unser Produkt (trotzdem) schick daherkommen zu lassen.

In der Produktverpackung steckt unsere schwarze, etikettierte Steingutflasche mit Korken und Versiegelung. Das Steingut fühlt sich angenehm kühl und hochwertig an und schützt die Aromen in Deinem Gin vor Temperaturschwankungen und Lichteinfall. Steingut gehört übrigens nicht in den Altglascontainer sondern ist eine Verpackung und deswegen nach Benutzung bitte im Wertstoffmüll zu entsorgen.

Zusammen mit der Flasche bekommst Du noch die Möglichkeit, Dich und Andere über Deinen Gin zu informieren: In der Produktverpackung stecken ein Flyer und eine Visitenkarte.
Auf dem Flyer ist Deine eigene Rezeptur in unsere Zutatenmatrix eingetragen und Du kannst diese (stolz) herumzeigen oder Dir ein paar Infos zu unseren Zutaten, unserem Unternehmen oder dem Bestellprozess durchlesen. Gerade wenn der Gin als Geschenk daherkommt, macht sich der Flyer nützlich: Der Beschenke war ja vermutlich noch nie auf www.deingin.de und bekommt so einen vernünftigen ersten Eindruck von seinem Geschenk.
Die Visitenkarte schicken wir Dir mit, falls Du von uns erzählen möchtest oder uns weiterempfehlen magst. Auf keinen Fall musst Du Werbung für uns machen, aber vielleicht willst Du ja? 🙂

In der Versandverpackung steckt schließlich noch die analoge Version der Rechnung. Diese hast Du schon digital von uns bekommen und auch schon bezahlt, denn momentan bieten wir Paypal (Vorkasse mit Kreditkarte oder PayPal-Geld) und Überweisungszahlung (Vorkasse) an. Wir sind aber verpflichtet Dir die Rechnung auch im Papierformat zukommen zu lassen, eigentlich würden wir es lieber bei der Mail belassen. Aber wer weiß…? Vielleicht heftest Du sie ja zu Deinen anderen Gin-Rechnungen?

Wir haben in jedes Einzelteil dieses Versandbündels einige Gedanken gesteckt und haben versucht mit unseren Mitteln ein haptisch-optisch-geschmackliches Highlight zum schmalen Kurs zu fertigen.
Das bedeutet auch, dass – sollten die uns zur Verfügung stehenden Mittel einmal wachsen – wir uns schon darauf freuen, unser Produkt noch weiter zu verbessern.

Bis dahin – Cheers!