Zukunftsmusik

Zukunftsmusik
10. September 2017

Ja, ok. Jedes Unternehmen muss sich auch weiterentwickeln (dürfen). Wir auch!

Zunächst die guten Nachrichten: Wir konnten genug Gin verkaufen, um ein paar Sachen in größeren Mengen und ohne Zwischenhändler einzukaufen. Das beduetet, dass wir langfristig etwas mehr Gewinn bei gleichem Umsatz machen. Yeah!

Da wir unserem kleinen Start-UP verbunden sind, wie am ersten Tag überlegen wir fieberhaft, was mit diesem wahnsinnigen Mehrertrag (vorsicht: Ironie) anfangen sollen.

Neben unseren konstanten Ausgaben für Entwicklung, Forschung und Marketing, wie:

  1. Dem Neueinstellen von Zutaten hinsichtlich ihrer genauen Grammatur im Zusammenspiel mit anderen Zutaten – *fieser Seitenblick auf die Veilchenwurzel*
  2. Dem Ausprobieren von neuen Zutaten – What the hell ist eine Tonkabohne und kann man damit Gin aromatisieren? Falls ja, sollte man auch?
  3. Wer hat eigentlich die letzten 1000 Visitenkarten verteilt?!

können wir uns also evtl. einen weiteren Punkt überlegen.

Was wäre, wenn wir unser Programm erweitern? Kerngeschäft ist – und bleibt – es, individuellen Gin zu verkaufen. Wir wollen auf keine Fall irgendeine „normale“ Ginmarke werden, die einfach einen weiteren Gin verkauft. Trotzdem bekommen wir sehr häufig von Kunden und Noch-Nicht-Kunden zu hören, wie sehr sie sich vorginstallierte Varianten wünschen.

Daran werden wir also arbeiten. Testen, probieren und designen. Wir werden Siegelwachs bestellen, Etiketten erarbeiten, Schrumpfkapseln testen, an Korken riechen und… trinken.

Welche Ginstallation halten wir selbst für so gelungen, dass wir sie als „Dein PreMix“ verkaufen würden? Da gibt es eben nur eine Möglichkeit, das ´rauszufinden…

Und mit dieser Perspektive veabschieden wir uns in arbeitsintensive, ginschwangere, ungewisse aber erfreuliche Zukunft.

Bis bald, Cheers!