Wacholder

Wacholder.

Lokaler Wacholder wächst wild (und weniger wild) z.B. in der Lüneburger Heide. Der Wacholder ist aber in ganz Europa, Nordasien und Nordamerika beheimatet, er ist anpassungsfähig und kann schwierigen klimatischen Bedingungen trotzen. Die schwarzblauen Wacholderbeeren werden ab September gesammelt, meistens legt man dazu ein großes Tuch unter den Wacholderstrauch und schüttelt diesen ordentlich durch. Die Wacholderbeeren werden dann sortiert und schonend luftgetrocknet.

Wacholderbeeren sind im Geschmack süß und aromatisch-würzig, später leicht bitter und etwas herb. Bevor man sie zur Herstellung von allerlei Schnäpsen (Geneva, Krambambuli, Steinhäger und… Gin) benutzte, wurde Wacholder wegen seines angenehmen Geruches häufig zum Räuchern verwendet. Im Mittelalter hat man so böse Geister vertrieben.

Wir legen ihn lieber in unseren Gin, damit Du auch den charakteristischen, herben, trockenen und nur leicht süßen Gingeschmack in Deinem eigenen Gin bekommst. In der Stärke, die Dir am besten gefällt. Wacholder ist die Zutat, die den Gin ausmacht und ihn berühmt gemacht hat. Deswegen kannst Du ihn im Ginstallateur auch nicht völlig weglassen (unser Blogbeitrag dazu), eine Wacholderintensität von 1 ist immer vorginstalliert.

Wenn Du noch nicht weißt, wie stark der Wacholdergeschmack in Deinem Gin sein soll, empfehlen wir Dir für den Ginstallateur eine Intensität von drei oder mehr. So kannst Du sicherstellen, dass Dein Drink auch nach dem (Dir bekannten) Gin schmeckt. Dann wird Dein erstes Mal nicht völlig überraschend. Wenn Dir Dein Gin dann geschmeckt hat, kannst Du mutiger werden und die Stärke reduzieren, um andere Zutaten in das richtige Licht zu rücken.

Die Wacholderbeere versteht sich (in der Flasche) gut mit allen anderen Zutaten, besonders freut sie sich über die Gesellschaft von Zitrusfrüchten.